Nachruf auf Confrater Klaus Jörg Pannenbäcker
Die Komtureien „Franken“ und „An Tauber, Neckar und Bodensee“ trauern um Confrater Klaus Jörg Pannenbäcker, der am 5. Mai 2026 mit 91 Jahren im Vertrauen auf den Herrn verstorben ist.
Geboren wurde er am 20. Januar 1935 in Brandscheid/Eifel. Er war der älteste Sohn von insgesamt vier Kindern und wuchs in einem behüteten Elternhaus auf. Confrater Pannenbäcker besuchte die Gymnasien in Warstein und Lippstadt. Nach Beendigung einer dreijährigen Lehre bereitete er sich auf ein Ingenieurstudium an der Universität Dortmund vor. Nach erfolgreichem Abschluss trat er 1959 bei der Firma Siemens in Erlangen in das Berufsleben ein. Ein Wechsel zur Kraftwerk Union erfolgte 1969, für die er scherpunktmäßig im Kraftwerksbau tätig war, mit Auslandseinsätzen im Iran, Brasilien und den USA. 1981 gründete er dann mit zwei Partnern die GABO mbH in Erlangen, eine Gesellschaft für Ablauforganisation, Informationsverarbeitung und Kommunikationstechnik mit Zweigstellen in München, Wien und Dresden. Nach seinem Eintritt in den Ruhestand war er freiberuflich weiter als Berater für verschiedene Unternehmen, insbesondere in Südafrika, tätig.
Am 14. August 1960 heiratete er seine Frau Giesela, mit der er dann drei Kinder – eine Tochter und zwei Söhne – hatte. Neben seiner beruflichen Tätigkeit engagierte er sich lange Jahre als Diözesanvorsitzender des Bundes Katholischer Unternehmer in der Erzdiözese Bamberg und er war Präsident der Internationalen Gesellschaft für Projektmanagement. Darüber hinaus engagierte er sich auch in seiner Kirchengemeinde in Erlangen-Tennenlohe, dabei einige Jahre als Pfarrgemeinderatsvorsitzender und er war Gründer des Förderkreises des dortigen pfarrlichen Kindergartens.
In das Familiareninstitut wurde er am 5. Oktober 1995 aufgenommen und am 18. Mai 1996 in Würzburg investiert. Soweit es Beruf und Familie zu ließen, nahm er gern am Komtureileben teil, bis er schließlich auf Grund seiner immer größer werdenden Gebrechlichkeit alle Aktivitäten zurückfahren musste, was ihn sehr schmerzte. Seine körperlichen Gebrechen bewogen ihn auch schließlich in die Nähe seiner Tochter nach Kirchdorf an der Iller in ein Seniorenstift zu ziehen, in dem er bis zu seinem Tode zusammen mit seiner Ehefrau lebte. Bedingt durch diesen Umzug wechselte er dann im Februar 2024 in die Komturei „An Tauber, Neckar und Bodensee, auch wenn ihm klar war, dass er dort nicht mehr am aktiven Komtureileben teilnehmen konnte.
Wir beten darum, dass Gott der Allmächtige ihm seine guten Taten und die Zugehörigkeit zu unserem geistlichen Orden lohne, und empfehlen unseren verstorbenen Confrater dem besonderen Gebet unserer Gemeinschaft wie auch seine hinterbliebene Ehefrau, auf das sie Trost und Hilfe in der für sie jetzt schweren Zeit erfahren möge.
Requiescat in pace!
Thomas Koch FamOT
Komtur